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Rechtliche Informationen

Datenschutzhinweise

Stand: 03. September 2026

Diese Hinweise erklären, welche Daten HIRNZ für das KI-gestützte Gesprächstraining verarbeitet.

1. Anbieter und Kontakt

BECK UND CONSORTEN GmbH
Hofaue 53
42103 Wuppertal
Deutschland

Kontaktpersonen für Datenschutzanfragen:
Ann Kathrin Bernauer, bernauer@consorten.de
Joachim Beck, beck@consorten.de

2. Überblick

HIRNZ ist ein KI-gestütztes Gesprächstraining. Nutzende Personen wählen ein Szenario und führen darin ein text- oder sprachbasiertes Gespräch mit einer KI-Rolle.

Trainingsteilnehmende benötigen kein persönliches Benutzerkonto. HIRNZ fragt weder den Namen noch die E-Mail-Adresse ab und erzeugt keine Gerätekennung. Ein Zugangscode bestimmt, welche Szenarien und Trainingsdurchläufe verfügbar sind.

Zu einem Trainingsdurchlauf speichert HIRNZ dauerhaft technische Angaben zum Zeitpunkt, zur Zugangsgruppe, zum Szenario und zum Nutzungsumfang. Diese Angaben enthalten keine IP-Adresse und keine direkte Angabe zur Identität. HIRNZ speichert Gespräche, Sprachaufnahmen, Transkripte, Feedbackberichte und PDFs nicht dauerhaft auf dem Server. Abschnitt 6 beschreibt diese Angaben.

HIRNZ fordert Nutzende auf, keine echten Namen, personenbezogenen Angaben oder vertraulichen Informationen einzugeben.

HIRNZ verwendet keine Cookies, Analysewerkzeuge, Tracking-Pixel oder Werbung.

3. Welche Daten verarbeitet HIRNZ?

Während eines Trainings verarbeitet HIRNZ:

  • den eingegebenen Zugangscode und die ihm zugeordnete Zugangsgruppe,
  • das ausgewählte Szenario,
  • Texteingaben und Sprachaufnahmen im Chat,
  • KI-Antworten und Transkripte,
  • den Gesprächsverlauf, wenn ein Feedbackbericht angefordert wird,
  • zufällige Sitzungs- und Durchlauf-IDs sowie technische Nutzungswerte.

Ein ungültiger Zugangscode gewährt keinen Zugriff und erzeugt keinen Trainingsdatensatz.

Zur Übertragung einer Internetanfrage verarbeitet die Serverinfrastruktur vorübergehend die IP-Adresse des Geräts. Für HIRNZ sind die Zugriffsprotokolle von Nginx und Traefik deaktiviert. HIRNZ speichert die IP-Adresse nicht in seiner Anwendungsdatenbank und nicht mit einem Trainingsdurchlauf. HIRNZ kann Trainingsdurchläufe daher nicht anhand einer IP-Adresse miteinander verknüpfen. Der Start und das Ende eines Trainingsdurchlaufs werden dagegen als technische Nutzungsdaten festgehalten.

4. Wo werden Gesprächsinhalte verarbeitet?

Der Browser sendet Texteingaben, Sprachaufnahmen und den erforderlichen Gesprächsverlauf an den HIRNZ-Anwendungsserver. Der Browser ruft Mistral nicht direkt auf. Der Anwendungsserver verarbeitet die Daten für die aktuelle Anfrage und hält sie nach Abschluss der Anfrage nicht weiter vor. Er speichert sie nicht dauerhaft.

Der HIRNZ-Anwendungsserver bereitet die Anfrage vor und sendet die erforderlichen Inhalte an Mistral AI. Der Browser der nutzenden Person baut keine direkte Verbindung zu Mistral auf. Mistral erhält keine IP-Adresse oder Geräteinformationen der nutzenden Person.

HIRNZ verwendet bei Mistral ausschließlich zustandslose API-Aufrufe. Zudem ist Zero Data Retention aktiviert. Mistral hält Eingaben und Ausgaben nur so lange vor, wie dies für die jeweilige Antwort erforderlich ist. Die Verwendung dieser Daten für das Training von Mistral-Modellen ist deaktiviert.

Gespräche, Sprachaufnahmen, Transkripte, Feedbackberichte und PDFs werden nicht dauerhaft auf dem HIRNZ-Anwendungsserver oder in PocketBase gespeichert.

5. Welche Daten speichert der Browser?

Der Browser speichert den gültigen Zugangscode, die Szenarioauswahl sowie eine zufällige Sitzungs-ID in Local Storage. Die zufällige Durchlauf-ID liegt während des laufenden Gesprächs im Arbeitsspeicher des Browser-Tabs. Der Zugangscode ist acht Stunden gültig. Nach Ablauf entfernt HIRNZ ihn beim nächsten Zugriff.

Das laufende Gespräch liegt nur im Arbeitsspeicher des aktuellen Browser-Tabs. Der Browser speichert abgeschlossene Durchläufe mit ihrer Durchlauf-ID vorübergehend in IndexedDB. Dadurch kann HIRNZ einen gemeinsamen Feedbackbericht aus mehreren Durchläufen erstellen.

Nach einem erfolgreichen Feedback löscht HIRNZ die gespeicherten Durchläufe des bewerteten Szenarios. Bei einer Abmeldung entfernt HIRNZ den Zugangscode, die Szenarioauswahl und die Sitzungs-IDs aus dem Local Storage. HIRNZ löscht dabei auch alle Trainingsdurchläufe aus der IndexedDB. Dasselbe geschieht, wenn eine Person einen anderen gültigen Zugangscode eingibt.

Abgeschlossene Durchläufe laufen nach 24 Stunden ab. HIRNZ löscht sie beim nächsten erfolgreichen Zugang. Die leere technische Struktur der IndexedDB-Datenbank kann danach im Browser bestehen bleiben. Sie enthält keine Trainingsdurchläufe.

Im normalen Browserbetrieb trennt der Browser lokale Daten nach ihrer Website. Eine andere Website kann deshalb nicht auf den Local Storage oder die IndexedDB von HIRNZ zugreifen.

Den Feedbackbericht lädt der Browser als PDF auf das Gerät der nutzenden Person herunter. Die nutzende Person entscheidet selbst über die weitere Speicherung und Löschung der Datei.

6. Welche Daten speichert HIRNZ dauerhaft?

PocketBase speichert Zugangscodes, Zugangsgruppen, Szenarien und die zugehörigen KI-Anweisungen. Administratoren von BECK UND CONSORTEN verwalten diese Daten.

Für jeden begonnenen Trainingsdurchlauf speichert PocketBase einen technischen training_runs-Datensatz. Dieser enthält:

  • eine zufällige Datensatz-ID, Sitzungs-ID und Durchlauf-ID,
  • die verwendete Zugangsgruppe und das ausgewählte Szenario,
  • Start-, Abschluss- und Ablaufzeitpunkt des Trainingsdurchlaufs sowie dessen Status,
  • die Anzahl der gesendeten Nachrichten und genutzten KI-Dienste,
  • das technische Nutzungsvolumen für Text, Sprachaufnahme und Sprachausgabe,
  • eine Schätzung der entstandenen API-Kosten.

Diese Datensätze enthalten keine Namen, E-Mail-Adressen, Benutzerkonten, IP-Adressen, Gerätekennungen, Gesprächsinhalte, Sprachaufnahmen, Transkripte, Feedbackberichte oder PDFs. HIRNZ erstellt keine Zuordnung zwischen einem technischen Trainingsdatensatz und der Identität einer nutzenden Person.

HIRNZ verwendet diese Daten zur Verwaltung des gebuchten Kontingents und zur internen Kostenkontrolle. Die Datensätze werden zwölf Monate nach ihrer Erstellung gelöscht.

Flask schreibt nur allgemeine technische Warnungen und Fehlermeldungen, zum Beispiel über eine fehlgeschlagene Spracherkennung. Diese Meldungen enthalten keine Zugangscodes, Gesprächsinhalte, Sprachaufnahmen, Transkripte oder API-Schlüssel.

7. Serverbackups

Der HIRNZ-Server und die PocketBase-Daten werden gesichert. Hetzner speichert diese Backups in Deutschland.

Ein bereits aus dem laufenden System gelöschter technischer Datensatz kann bis zum Ablauf des zugehörigen Backups enthalten bleiben. Serverbackups werden für höchstens zwei Jahre aufbewahrt und danach im regulären Backup-Zyklus gelöscht. Sie dienen nur der Wiederherstellung des Servers.

Browserdaten und lokal heruntergeladene PDFs sind nicht Teil der Serverbackups.

8. Welche Dienstleister verarbeiten Daten für HIRNZ?

  • BECK UND CONSORTEN stellt HIRNZ technisch bereit.
  • IONOS hostet den HIRNZ-Anwendungsserver in Deutschland.
  • Hetzner speichert Serverbackups in Deutschland.
  • Mistral AI verarbeitet die für Chat, Feedback, Spracherkennung und Sprachausgabe erforderlichen Inhalte.

Organisationen, die HIRNZ ihren Beschäftigten anbieten, erhalten den vereinbarten Zugangscode und die Abrechnung. Sie erhalten über HIRNZ keinen Zugriff auf Gespräche, Sprachaufnahmen, Transkripte, Feedbackberichte oder technische Trainingsdatensätze. BECK UND CONSORTEN gibt ihnen diese Daten auch nicht außerhalb der Anwendung weiter.

9. Verarbeitung außerhalb der EU

HIRNZ hostet seine Anwendungsdaten in Deutschland. Mistral verarbeitet die von HIRNZ übermittelten Inhalte nach den aktuell bestätigten Einstellungen in der Europäischen Union.

10. Rechte betroffener Personen

Datenschutzanfragen können an Ann Kathrin Bernauer oder Joachim Beck gesendet werden. Die Kontaktdaten stehen in Abschnitt 1.

Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, bestehen insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Außerdem besteht ein Beschwerderecht bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde.